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Gelenkschäden bei Welpen

Gelenkschäden bei Welpen

Oh Gott, ist der süß! Beim Anblick eines Welpen werden selbst harte Männer schwach. Kein Wunder, wie die kleinen Fellnasen so tollpatschig vor sich hintapsen und die Welt erkunden, ist einfach nur herzallerliebst. Viele Besitzer haben jedoch auch Angst, etwas falsch zu machen – eine Furcht, die nicht ganz unbegründet ist. Beispielsweise kann eine falsche Fütterung zu schwerwiegenden Gelenkschäden führen. Die gute Nachricht: Man kann einiges dafür tun, damit es erst gar nicht soweit kommt. Wie genau, erfährst Du hier.

Kinderkrankheiten: Gelenkerkrankungen beim Welpen

Osteochondrose (OCD)

Osteochondrose ist eine spezielle Form der Arthrose. Besonders Welpen in den ersten Monaten sind gefährdet, daran zu erkranken.

Bei einer OCD ist der Knorpel unnatürlich verdickt. Dadurch bekommen die tieferen Knorpelschichten nicht mehr genügend Nährstoffe. Die Folge: Der Knorpel stirbt ab. Betroffen sind vor allem das Schultergelenk (Articulatio humeri) und Ellbogengelenk (Articulatio cubiti).

Für den Welpen – und den Besitzer – ist die Krankheit der Beginn eines langen Leidensweges. Der kleine Vierbeiner hat große Schmerzen, lahmt und sein Gang ist steif.

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Eine Hüftgelenksdysplasie trifft vor allem mittelgroße und große Hunde. Kleine Rassen sind weitaus weniger anfällig dafür. Die meisten haben beim Thema HD sicherlich sofort einen Schäferhund im Kopf – ein Trugschluss. Denn auch der allseits beliebte Retriever hat ein hohes Risikopotenzial. 

Jack Russel Welpe
Rasse: Jack-Russell-Terrier. Alter: 14 Tage.

Bei einer HD findet der Oberschenkelkopf nicht mehr genügend Halt in der Hüftgelenkspfanne, da diese abgeflacht ist. Dieser hat zuviel Spielraum und die Hüfte wird dadurch instabil. Für den Welpen ist das vor allem eins: schmerzhaft. Er will dann zum Beispiel nicht mehr weit laufen. Und wenn er sich mal dazu aufrafft, ist sein Gang seltsam watschelnd und breitbeinig.

HD ist oft angeboren. Eine falsche Ernährung kann diese Erkrankung begünstigen, zum Beispiel wenn das Futter zuviel Protein enthält. Im Umkehrschluss bedeutet das: Eine gute Ernährung kann dafür sorgen, dass die Krankheit nicht ausbricht beziehungsweise der Verlauf milder ist – sozusagen Essen als Medizin.

Arthrose bei Welpen?!

Arthrose haben nur ältere Hunde? Weit gefehlt! Auch Jungspunde können an der chronischen Gelenkerkrankung leiden. Der Welpe hat dann große Schmerzen beim Laufen oder Aufstehen – Das tut einem in der Seele weh.


Für Arthrose gibt es mehrere Ursachen. Dazu zählen unter anderem Übergewicht, ein zu schnelles Wachstum, Stoffwechselstörungen, zu wenig Bewegung, Fehlstellungen.

Das hört sich zugegebenermaßen alles ziemlich schlimm an. ABER: Man kann einiges tun, damit es gar nicht erst soweit kommt!

Vorbeugen ist besser als Heilen

Richtig füttern: Gesundheit geht durch den Magen

Wer kann da schon widerstehen? Der Welpe schaut einen mit dem sehnsüchtigsten Hundeblick an. Die Botschaft ist eindeutig: Er will Futter – und man gibt nach. Keine gute Idee.

Zumindest, wenn der Welpe schon seine Tagesration erhalten hat, sollte man hart bleiben. Übergewicht ist schon bei ausgewachsenen Hunden problematisch, aber bei einem Welpen können die Folgen noch drastischer sein.

Hunde Pfoten mit FutternapfWelpenbesitzer sollten sich unbedingt an die Fütterungsempfehlungen halten.

Bekommt er zuviel Futter, wächst er zu schnell. Und ein zu schnelles Wachstum belastet wiederum den Körper. Die Folge sind OCD, HD und Arthrose.

Die Knochen eines Welpen sind noch nicht fertig ausgebildet, um das Zusatzgewicht tragen zu können. Ein Gelenkschaden ist hier vorprogrammiert – manchmal tritt dieser auch erst viele Jahre später auf.

Aus diesem Grund sollten sich Hundebesitzer stets penibel an die Fütterungsanweisungen des Herstellers halten – auch wenn's schwerfällt.

Unser Tipp: Achte beim Futter auf ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis. Zuviel Calcium ist schädlich und kann unter anderem zu einem ungleichen Knochenwachstum führen.

Hund auf einer WaageWichtigstes Arbeitsgerät: eine Waage.

Das Problem: Man sieht dem süßen Fratz oft gar nicht an, dass er zuviel auf den Rippen hat. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle ist somit das A und O.

Doch woher weiß man, wieviel der Welpe in welchem Monat überhaupt wiegen darf? Im Internet findet man dazu Tabellen, sogenannte Wachstumskurven. Dort steht alles schwarz auf weiß.

Von Wachstumsfugen…

In Bezug auf Welpen herrscht oft Panikmache und es kursieren viele Mythen. In vielen Foren heißt es zum Beispiel: Lange Spaziergänge sind absolut tabu. Treppensteigen? Geht gar nicht!

Kleiner HundAuch Welpen können Treppen erklimmen – wenn es nicht zuviele sind.

Wer seinen Kleinsten liebt, trägt ihn selbstverständlich die ersten Monate jede einzelne Stufe hoch. Ansonsten drohen ernsthafte Gelenkschäden – so ist es immer wieder zu lesen.

Der Grund: die Wachstumsfugen. Wohl kaum ein anderes Wort bereitet Welpenbesitzern solche Bauchschmerzen. Zur Erklärung: Die Knochen eines Welpen wachsen noch und die sogenannten Wachstumsfugen sind noch nicht vollständig geschlossen.

Diese knorpelige Gewebeschicht befindet sich an den beiden Enden der Röhrenknochen, etwa dem Oberschenkel. Bei einem kleinen Hund schließen die Wachstumsfugen mit 10 bis 12 Monaten, bei einem mittelgroßen Hund mit 12 bis 14 Monaten und bei einem großen Hund mit 16 bis 18 Monaten.

Und was ist jetzt mit den besagten Treppen? Welpen brauchen jede Art von Bewegung. Denn nur wenn die Knochen ausreichend (!) belastet werden, können sie sich ordentlich bilden. Dass man sich jetzt nicht gleich für einen Towerrunning-Wettbewerb einschreibt, versteht sich von selbst.

Viele Hundebesitzer haben Angst, ihren Welpen zu überlasten. Dabei ist das Treppensteigen überhaupt ein Problem, solange es nicht hundert Stufen am Stück sind. Merkt man, dass es dem Kleinen zuviel wird, nimmt man ihn auf den Arm.

...und der Fünf-Minuten-Regel

Oder kennst Du die berühmte Fünf-Minuten-Regel? Um zu wissen, wie lange ein Hundekind Gassi gehen darf, multipliziert man dessen Lebensmonate mit der Zahl Fünf. Ist der Welpe vier Monate alt, sind es 20 Minuten. So lautet die Regel. Aber stimmt sie auch?

Mach Dich nicht unnötig verrückt! Selbstverständlich darf der Spaziergang auch länger dauern. Natürlich solltest Du nicht gleich siebenstündige Monstertouren planen, aber Du wirst selbst merken, wann es für den Kleinen zuviel ist. Das Bauchgefühl ist hier stets ein guter Ratgeber.

Dein Hundekind braucht sogar Bewegung. Einerseits für den Ausgleich, damit es zufrieden und ausgelastet ist, andererseits für die Knochen. Knochen lechzen nach Bewegung, um gesund wachsen zu können.

Unser Tipp: Hundpur Gelenke mit Perlenkomplex eignet sich auch hervorragend für Welpen. Was bleibt uns noch zu sagen?

Viel Spaß beim nächsten Spaziergang!

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