Dein Hund hat eine Gastritis?

So beruhigt sich die Magenschleimhaut wieder

Gastritis? Braucht kein Dackel. Und kein Labrador, kein Berner Sennenhund, kein...


Was ist nur mit Luna los? Normalerweise kann sie es nach der morgendlichen Gassirunde kaum abwarten, dass es endlich „Frühstück“ gibt: Heute läuft sie achtlos am Futternapf vorbei und verzieht sich ins Körbchen. Das Einzige, was sie gefressen hat: Unmengen von Gras, das sie anschließend mit gelbem Schleim erbrochen hat. 


Also ab zum Tierarzt! Seine niederschmetternde Diagnose: Magenschleimhautentzündung. Unbehandelt kann eine Gastritis zu Magengeschwüren, Magenkrebs und sogar zu Magendurchbrüchen führen, die mitunter tödlich verlaufen.

Symptome einer Gastritis

Deine Fellnase kann nicht einfach sagen, was ihr wehtut, deshalb ist es umso wichtiger, sie genauestens zu beobachten. Du kennst sie am besten und merkst sofort, wenn etwas nicht stimmt.

Futterverweigerung und Appetitlosigkeit können Anzeichen einer Gastritis sein.

Deine Fellnase schmatzt, speichelt oder gähnt die ganze Zeit? Im Unterschied zu sonst hat Dein Vierbeiner so gar keine Lust mit seinen Hundebuddies über die Wiese zu fetzen? Das könnten alles Anzeichen einer Gastritis sein. 


Oder eben Gras. Dass Hunde Gras fressen, ist an sich nichts Ungewöhnliches. Viele lösen damit absichtlich einen Brechreiz aus, um ihren Magen-Darm-Trakt zu reinigen. Finden sich im Erbrochenen jedoch Sekrete mit gelblicher Färbung, könnte das ebenfalls ein Hinweis sein. 


Blut? Hier sollten sofort alle Alarmglocken schrillen, da Deine Fellnase womöglich an Magengeschwüren leidet.


Weitere Symptome einer Magenschleimhautentzündung

Dein Hund schläft und ist trotzdem irgendwie unruhig. Außerdem wechselt er ständig seine Liegeplätze. Aus seinem Maul strömt ein schlimmer Geruch und im Magen-Darm-Trakt rumort es gewaltig. Womöglich ist Dein Wauzi in der letzten Zeit auch dünner geworden und das Fell wirkt struppiger als früher.

Nur der Tierarzt schafft letztlich Gewissheit.

Vor allem, wenn gleich mehrere Hinweise auf einmal zutreffen, besteht Handlungsbedarf. Endgültige Gewissheit schafft hier nur der Tierarzt. Diesen sollte man unbedingt aufsuchen, schon um zu vermeiden, dass aus einer akuten Magenschleimhautentzündung eine chronische wird. 

Ursachen einer Magenschleimhautentzündung

Die EINE Ursache gibt es oft nicht. Oft hat der Hund etwas gefressen, das ihm nicht bekommt. Manche Vierbeiner haben einen „Saumagen“, andere haben ein empfindliches Mägelchen, das schon bei der kleinsten Aufregung außer Rand und Band gerät.


Weitere Ursachen: Futtermittelallergien, Vergiftungen, verschluckte Fremdkörper, Nierenschwäche oder andere Krankheiten. 


Stress kann eine Gastritis auslösen

Auch Stress kann Deinem Vierbeiner auf den Magen schlagen. Er gilt sogar als einer der Hauptursachen für Magen-Darm-Probleme. Umzüge, Verlustangst, Autofahren oder Menschenmassen sind für manche Vierbeiner der pure Horror – und schon spielt die Verdauung verrückt. 


Was viele nicht wissen: Ein Nährstoffmangel kann ebenfalls Stress auslösen

Dem Tier fehlen wichtige Nährstoffe, zum Beispiel Vitamin B12. Der Körper ist „ausgehungert“, er braucht etwas für ihn Lebensnotwendiges, das er nicht bekommt – und reagiert auf diesen sogenannten nutritiven Stress mit Verdauungsbeschwerden. 


Medikamente  

Keine Frage, Medikamente haben ihre Daseinsberechtigung. Doch bei jedem Medikament gilt: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Antibiotika und Wurmkuren tun ihren Dienst, sorgen aber häufig für Magen-Darm-Probleme. 


Damit etwa Schmerzmittel besser vertragen werden, verschreiben viele Tierärzte Protonenpumpenhemmer. Protonenpumpen-waaas? Hört sich eher nach einer XXL-Cyberwaffe aus einem Science-Fiction-Film an.

Protonenpumpenhemmer hören sich ziemlich gefährlich an. Zu recht! Denn so harmlos wie lange vermutet, sind sie gar nicht.

Protonenpumpenhemmer (PPI) sind Säureblocker. Diese hemmen ein Enzym in der Magenschleimhaut und reduzieren so die Produktion der Magensäure. Der wohl bekannteste Protonenpumpenhemmer ist Omeprazol. Dieser wird in Deutschland millionenfach verschrieben und geschluckt – sowohl von Menschen als auch von Hunden.


In der Vergangenheit galten Säureblocker als ausgesprochen harmlose Gesellen. Beim ersten Zwacken, etwa bei Sodbrennen, griffen viele dazu. Doch das Blatt hat sich mittlerweile gewendet – aus folgenden Gründen:


1. Problem: Freifahrtschein für Erreger

Die Magensäure hat zwei Fulltime-Jobs. Erstens, bereitet sie die Nahrung auf die weitere Verdauung vor. Zweitens, macht sie dank ihres sauren pH-Werts Krankheitserregern den Garaus. 


Bekommt ein Hund jetzt einen Säureblocker, hat er weniger Magensäure; was wiederum bedeutet, dass weniger Erreger abgetötet werden. Ungebetene Gäste, zum Beispiel Bakterien aus der Nahrung, gelangen so leicht in den Darm, wo sie Schaden anrichten können.  


2. Problem: Schlechte Proteinverdauung

Eiweiße spielen im Hundeleben eine große Rolle. Kein Wunder, bei dem Fleischkonsum! Und Fleisch besteht nunmal zu rund 20 Prozent aus Proteinen. Um die Eiweiße zu verdauen, muss der pH-Wert im Magen möglichst niedrig sein. Doch durch die Säureblocker ist der pH-Wert in die Höhe geschossen. 


Die Folge: Die Proteine werden nicht vollständig verdaut – ein Teil verwest im Darm, was für heftige Blähungen und Bauchgluckern führen kann. Ein anderer Teil wird im Darm von den dort befindlichen Darmbakterien zersetzt. Dabei entstehen jedoch Schadstoffe, die von der Leber abgebaut werden müssen. So entstehen auch wieder unangenehme Gerüche.


3. Problem: Zu wenig Vitamin B 12

Die Aufnahme von Vitamin B12 wird durch die Säureblocker stark gemindert. Das ist ein Riesenproblem, denn ohne das sogenannte „Energievitamin“ läuft im Organismus quasi nichts. Vor allem die Nerven- und Herzmuskelzellen sind auf die Extraportion Vitamin B12 angewiesen. Diese verrichten schließlich im Hundekörper Schwerstarbeit. Bei einem Mangel ist der Hund ständig müde, energie- und lustlos, quasi ein Schatten seiner selbst. 


Der Körper muss zudem mit allerhand Schadstoffen fertigwerden, zum Beispiel Umweltgiften. Er muss sie abbauen und anschließend nach draußen manövrieren – all das kostet Energie. Doch seine Vitamin-B-12-Energiereserven sind ja aufgrund des Säureblockers bereits aufgebraucht. Ein Teufelskreis. 

Das kannst Du tun

Medikamente unterdrücken immer nur die Symptome, anstatt die Wurzel des Übels zu packen. Deshalb sollte man immer auch der Ursache auf den Grund gehen, zum Beispiel möglichen Stressfaktoren – und diese soweit es geht, beseitigen. Es gibt Futterneid? Dann fressen die beiden Futterneider eben getrennt. 


Und auch beim Futter selbst, kann man einiges tun, damit sich die in Mitleidenschaft gezogene Verdauung wieder beruhigt. Mutter Natur hat hier einiges zu bieten.


Leinsamen

Eine Runde Schleim, bitte! Leinsamen wirkt erfolgreich gegen Gastritis. Die pflanzlichen Schleime umhüllen die entzündeten Schleimhäute wie ein Pflaster – und halten so die unangenehme Magensäure fern. Das ist auch für intakte Hundemägen eine Wohltat.

Leinsamen sind regelrechte Schleimer – und das ist gut so!

Darüber hinaus enthält Leinsamen jede Menge Omega 3. Und wie wir bereits gelernt haben, haben die ungesättigten Fettsäuren eine entzündungshemmende Wirkung. Leinsamen sind die Samen des Flachses oder Leins. Je nach Sorte haben die Körner eine gelbliche bis braune Schale.


Chlorella-Alge

Die Süßwasseralge ist eine wahre Giftstoffspezialistin. Sie zieht Schadstoffe wie ein Magnet an. Die grüne Wunderwaffe aus dem Meer hat aber noch mehr zu bieten. Sie verfügt zudem über gewisse Rausschmeißerqualitäten und befördert alles, was nix im Organismus zu suchen hat, schnurstracks nach draußen, wo es keinen Schaden mehr anrichten kann. 


UND: Sie ist eine wahre Omega-3-Bombe. Die pflanzlichen ungesättigten Fettsäuren sind entzündungshemmend. Und dass sie noch das Immunsystem stärken, schadet auch nicht. 


UND: Die Alge enthält sehr viel Chlorophyll. Aufgrund seiner stark basischen Wirkung trägt Chlorophyll zur Wiederherstellung eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts im Magen-Darm-Bereich bei. 


Bentonit

Es gibt noch einen weiteren Giftstoffbeseitiger. Bentonit. Bentonit ist eine Mischung aus verschiedenen Tonmineralien, die durch die Verwitterung von Vulkanasche entstanden ist. Ihren Namen verdankt die Mineralerde der Benton-Formation in den Fort-Benton-Tonen im US-Bundesstaat Montana. 


Bentonit bindet Schadstoffe. Außerdem reduziert Bentonit die zu starke Säurebildung bei einer Magenschleimhautentzündung – und zwar auf natürliche Weise. Bentonit ist ein echtes Multitalent: Zum einen entzieht er Giftstoffe aus dem Körper. Zum anderen bildet er einen Gelfilm, der sich über die Magen- und Darmschleimhaut legt und so vor Entzündungen schützt. 


Kamille

Nicht zu vergessen das Verdauungs-Universaltalent schlechthin: die Kamille. Sie zählt nicht umsonst zu den Klassikern bei Magen-Darm-Beschwerden.

Die Kamille ist eine Heilpflanze mit dem gewissen Etwas.

Kamille ist gerade bei krampfartigen Beschwerden das richtige Mittel, es beruhigt den Magen-Darmtrakt und kann dafür sorgen, dass unerwünschte Darmbakterien ausgeschieden werden. Die Heilpflanze ist entzündungshemmend – und somit wie gemacht für in Mitleidenschaft gezogene Schleimhäute.

Hundpur Magen-Darm

Also jetzt einfach Kamille, Leinsamen und Algen in den Futternapf legen? Kann man, aber der Hund wird einen höchstwahrscheinlich fragend anschauen – und auf dem Absatz kehrtmachen.


Aus diesem Grund haben wir Hundpur Magen-Darm entwickelt. Denn auch die besten Inhaltsstoffe bringen nichts, wenn sie nicht gefressen werden. Unsere Pellets sind so abgestimmt, dass sie auch Hundegourmets munden.

Grün ist die Hoffnung: Der Florellakomplex kann gereizte Hundemägen wieder beruhigen.

Chlorella-Alge, Leinsamen, Kamille, Bentonit – ist alles drin – und noch ein bisschen mehr. Die Pellets bestehen zu über einem Drittel aus Leinextraktionsschrot. So wird möglichst viel schützender Schleim gebildet und die Magenschleimhaut nicht noch weiter geschädigt. Von der Wunderwaffe aus dem Meer, der Chlorella-Alge, sind satte 20 Prozent enthalten. Diese sagt Entzündungen den Kampf an. 


Der Clou: der Florellakomplex. Der Florellakomplex macht es möglich, dass der Körper selbst überschüssige Magensäure neutralisiert. Er bringt sie auf ein normales Niveau und hilft dabei, eine gesunde Darmflora aufzubauen.

Unser Tipp

Du kannst Hundpur Magen-Darm versandkostenfrei im Onlineshop bestellen. Du musst bei uns auch nicht die Katze im Sack kaufen: Wir gewähren Dir eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Wenn Du – beziehungsweise Deine Fellnase – nicht zufrieden bist, gibt’s das Geld zurück. Ohne Wenn und Aber. 

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