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O’zapft is! Die Zeckensaison hat begonnen

Niemand will sie, doch das stört die kleinen Plagegeister herzlich wenig. Die Rede ist von Zecken.

Mit den steigenden Temperaturen verlassen die Parasiten ihr Winterquartier und frönen ihrer Lieblingsbeschäftigung: ihren unbändigen Blutdurst zu stillen. Gierig stürzen sie sich auf alles, was ihren Weg kreuzt. 

Einmal angedockt, saugen sich die Mini-Vampire so richtig schön mit Blut voll. Wenn sie die Ausmaße einer Schokolinse erlangt haben, lassen sie sich von ihrem Wirt abfallen – und hinterlassen oft ein ungeliebtes Souvenir.

Zecken übertragen FSME, Borreliose & Co.

Abgesehen davon, dass Zecken nicht gerade einen Schönheitspreis gewinnen würden – viele finden diese sogar ziemlich eklig – können sie auch richtig gefährlich sein. Denn die Parasiten übertragen Krankheitserreger wie Borreliose, FSME, Ehrlichiose und Babesiose. Letztere wird auch Hundemalaria genannt. 

Eine Borreliose ist nicht ohne. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt, herrscht Alarmstufe rot. Eine eingeschränkte Nierenfunktion oder eine Herzmuskelentzündung können die Folge sein. Im schlimmsten Fall stirbt der Hund sogar daran. 

Doch wie erkennt man eine eine Borreliose? Die Symptome sind: Fieber, Lahmheit, Appetitlosigkeit, geschwollene Lymphknoten, eine allgemeine Mattigkeit sowie geschwollene Gelenke. Im Unterschied zum Menschen fehlt beim Hund die sogenannte Wanderröte. Manchmal ist die Haut zwar leicht gerötet, was jedoch unter dem Flauschefell schwer zu erkennen ist.

Die Borrelien werden übrigens nicht sofort nach dem Stich übertragen. Erst nach 16 bis 24 Stunden gibt die Zecke die Borrelien mit ihrem Speichel in die Wunde ab und es kommt zur Ansteckung. 

FSME ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningoenzephalitis. Durch den Stich einer infizierten Zecke gelangen die FSME-Viren in die Blutbahn des Hundes. Dabei können sich die Gehirnhäute und das Gehirn entzünden. Die gute Nachricht: Nicht jeder Stich einer befallenen Zecke führt automatisch zu einer Ansteckung. 

Zu den typischen Symptomen gehören: Hohes Fieber, Schmerzen bei Berührungen und Verhaltensänderungen wie Aggressivität oder Teilnahmslosigkeit. Das Problem: Menschen können sich gegen FSME impfen lassen, Hunde nicht. 

Manche Gebiete in Deutschland sind regelrechte FSME-Hochburgen, wie zum Beispiel Bayern und Baden-Württemberg, während andere Landstriche eher davon verschont bleiben. Und das Zeckenproblem wird nicht weniger, sondern mehr. Die Parasiten werden sich in den kommenden Jahren immer weiter verbreiten und somit auch mehr Krankheiten übertragen. 

Auch wenn es „Frühsommer“ heißt: Die größte Ansteckungsgefahr besteht von März bis November.

Auf Streifzug

Früher lernte man noch in der Schule, dass die Parasiten auf Bäumen sitzen und nur darauf warten, sich im richtigen Moment fallen zu lassen, um so auf dem Körper eines Menschen oder Tieres anzudocken. In diesem Fall wären Zecken ausgesprochene Rechenkünstler mit der Fähigkeit, sowohl die Flugbahn als auch die Geschwindigkeit des potentiellen Wirts mit einzuberechnen.  

Heute weiß man: alles Quatsch. Zecken halten sich am liebsten im hohen Gras, in Büschen und im Unterholz auf. Läuft ein Hund durchs Gras, streift er die Zecke beim Vorbeigehen ab. Die Parasiten gehen am liebsten in Wäldern, an Waldrändern, Wiesen und Flussauen auf die Pirsch. 

Der Grund: Die Blutsauger benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit, um nicht auszutrocknen. Deshalb scheuen sie auch die Mittagssonne. Ihre bevorzugte Arbeitszeit ist der Vormittag und der frühe Abend. Am aktivsten sind die kleinen Plagegeister Anfang Juni und Mitte September.

Zeckenwissen

Weltweit gibt es über 900 Zeckenarten. In Deutschland ist der Gemeine Holzbock, eine Schildzecke, der häufigste Vertreter. Sein wissenschaftlicher Name lautet Ixodes ricinus. Zecken sind übrigens keine Insekten, sondern Spinnentiere. Demnach haben sie auch acht Beine, Insekten haben zwei weniger. 

Die Schildzecken verdanken ihren Namen dem Chitinschild auf dem Rücken. Der Rücken der Männchen ist davon völlig bedeckt, bei den Weibchen nur herzförmig. Männchen sind 2,5 Millimeter groß beziehungsweise klein, denn die Weibchen sind mit 3,5 Millimeter deutlich größer. Vollgesogen bringen sie es auf bis zu 12 Millimeter!

Schon gewusst? Die meisten reden von einem Zeckenbiss. Das ist aber falsch! Die korrekte Bezeichnung ist nämlich „Zeckenstich“. Die Blutsauger besitzen scherenartige Mundwerkzeuge, mit diesen sie die Haut des Wirts aufreißen und dann mit ihrem Stechrüssel munter drauflos saugen. Damit der Hund nichts von seinem ungebetenen Gast mitbekommt, geben die Zecken beim Einstich ein Betäubungsmittel ab – eine Stechmücke geht genauso vor.

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