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Vorsicht, giftig! Diese sieben Lebensmittel sollte Dein Hund niemals fressen

„Mein Hund wird schon wissen, was gut für ihn ist.“ Dass dies ein Irrglaube ist, belegen die zahlreichen Vierbeiner, die mit Vergiftungssymptomen in die Tierklinik eingeliefert werden, weil sie etwas gefressen haben, das eben nicht gut für sie war. 

Die verbotenen Früchte schmecken bekanntermaßen am besten – etwa Schokolade. Bei uns sorgt der süße Gaumenschmeichler vielleicht dafür, dass unser Gewicht in die Höhe schnellt, beim Hund kann er zum Tod führen. Doch von welchen Lebensmitteln sollte die Fellnase unbedingt die Pfoten lassen?

Hier unsere Top 7 der verbotenen Lebensmittel

1. Schokolade

2. Xylit

3. Avocados

4. Weintrauben und Rosinen

5. Zwiebeln und Lauch 

6. Nüsse

7. Rohes Schweinefleisch

1. Schokolade

Wer kann da schon widerstehen? Wenn die Schokolade ganz laaangsam auf der Zunge zergeht, könnte man selbst augenblicklich dahinschmelzen. Und auch die Fellnase wird zu einem kleinen Stückchen wohl kaum Nein sagen – was besser wäre.

Denn was der Menschenkörper so einfach wegsteckt, kann für den Hund schnell gefährlich werden. Das fängt bei Krämpfen und Zittern an und hört bei Herzrhythmusstörungen und Bewusstlosigkeit auf. In manchen Fällen stirbt der Hund sogar daran. Das Gemeine: Die Symptome treten auch nicht immer sofort nach dem Verzehr auf, manchmal erst nach zwölf Stunden. 

Doch woran liegt’s? Der Übeltäter: Theobromin, ein Alkaloid, das in der Kakaobohne vorkommt. Und je dunkler die Schoki, desto mehr Theobromin hat sie intus – und desto riskanter wird’s. Milchschokolade ist mit 2,3 mg Theobromin pro Gramm noch vergleichsweise harmlos. Bitterschokolade hat mit 16 mg schon weitaus mehr zu bieten. Der Theobromin-Overkill? Den gibt’s mit Kakaopulver (28,5 mg pro Gramm).

Vor allem für Leichtgewichte wird das Ganze schnell brenzlig. Eine Dogge mit 70 Kilogramm wird mit einem Schoki-Stück eher fertig als ein Fünf-Kilo-Hund. Würde Letzterer eine ganze Tafel verspeisen, wäre das höchstwahrscheinlich sein Todesurteil.

2. Xylit

Oh, die letzte Zeit zuviel Schokolade verdrückt? Macht nix, es gibt ja zuckerfreie Alternativen, zum Beispiel mit Xylit. Xylit ist ein Süßstoff, der aus der Birkenrinde (daher der Name Birken- oder Holzzucker), aus Maiskolbenresten, Getreidekleie oder Stroh gewonnen wird. Doch genau wie die Schokolade ist auch der Zuckeraustauschstoff hochgradig giftig für Fellnasen. Der Verzehr kann zu Leberschäden und sogar zum Leberversagen führen. 

Xylit findet sich in zahlreichen Lebensmitteln, etwa in Kaugummis, Bonbons oder Marmelade. Gut, Kaugummis wird man seinem Hund eher weniger anbieten, aber der Zuckeraustauschstoff ist auch in Diabetikerkuchen, Keksen und Globuli enthalten. Die homöopathischen Streukügelchen finden sich in zig Arnzeischränken. Für einen fünf Kilo schweren Hund können bereits fünf Globuli lebensbedrohlich sein.

3. Avocados

Hipper Social-Media-Star mit dem gesunden Etwas? Die Avocado gilt als Superfood unserer Tage – und findet sich gefühlt in allem: von Guacamole bis zum grünen Smoothie.

Doch so gesund die Beere (botanisch gesehen ist die Avocado keine Frucht, sondern eine Beere) mit ihrem Arsenal an Vitamin E, B6 und D und Mineralstoffen wie Kalium für den Menschen ist, so gefährlich kann sie für Fellnasen sein. Der Grund: Persin. Der Bitterstoff kommt sowohl in der Frucht als auch im Kern vor. Das besagte Persin kann zu einer Herzmuskelzerstörung, eine sogenannte Myokarddegeneration, führen. 

Nicht zu vergessen: der Kern. Verschluckt der Hund diesen „Brummer“, kann es zum Darmverschluss kommen.

4. Weintrauben und Rosinen

Mal schnell vom Rebstock Trauben naschen? Dieser Leidenschaft frönen viele Vierbeiner, vor allem wenn sie in einer Weinregion leben. Doch so putzig das Ganze aussieht, gut ist es nicht: Es sind schon Hunde daran gestorben. US-Wissenschaftler schätzen: Zehn Gramm Trauben pro Kilo Körpergewicht können tödliches Nierenversagen auslösen.

Welcher Inhaltsstoff der Bösewicht ist, ist noch unklar. Genau wie die Tatsache, dass nicht jede Fellnase gleich darauf reagiert. Manchen scheint die Traubenkur nicht das Geringste auszumachen, während andere sich erbrechen, Durchfall bekommen oder eben die Nieren versagen. Vermutlich liegt’s an den Genen. Aber wie gesagt, keiner weiß es genau. Ausprobieren, zu welchem Typ die eigene Fellnase gehört, ist aber keine gute Idee. 

Und was ist jetzt mit den Rosinen. Rosinen sind quasi konzentrierte Weintrauben – und somit noch gefährlicher. Von Sultaninen sollte man ebenfalls die Finger lassen, sie sind schließlich eine Rosinen-Unterart (ihren Namen verdanken sie der Traubensorte „Sultana“). Und Korinthen? Sind das gleiche in Grün – oder besser gesagt in Violett-schwarz, denn auch bei ihnen handelt es sich um: Rosinen. Korinthen wurden übrigens nach der griechischen Hafenstadt Korinth benannt und stammen von der Rebsorte „Korinthiaki“.

5. Zwiebeln und Lauch

Zwiebeln und ihre lauchigen Anverwandten haben generell im Napf nix verloren – egal ob gebraten, gedünstet oder roh. Zwiebeln, Lauch, Schnittlauch und Knoblauch enthalten nämlich Schwefelstoffe. Und diese zerstören die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), was eine lebensbedrohliche Blutarmut hervorrufen kann. 

Weitere Vergiftungserscheinungen: eine schnelle Atmung, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Bereits geringe Mengen können außerdem zu Blut im Urin und Gelbsucht führen. Bei einem kleinen Hund mit fünf Kilogramm Körpergewicht kann schon eine mittelgroße Zwiebel tödlich sein.

6. Nüsse

Um Nüsse, etwa Macadamianüsse, sollten Hunde ebenfalls einen großen Bogen machen. Schon vier Nüsse können bei einem 15 Kilogramm schweren Hund heftige Vergiftungssymptome auslösen. Dazu zählen Schwächeanfälle, Lähmungserscheinungen, ein unregelmäßiger Gang sowie eine Steifheit der Gliedmaßen. 

In unseren heimischen Gefilden wachsen keine Macadamianüsse, dafür Walnüsse. Die Nuss an sich ist hier nicht das Problem, sondern deren grüne Hülle, da diese bisweilen von einem Schimmelpilz (Penicillium crustosum) befallen ist. Bereits kleine Mengen reichen aus, um Durchfall, Erbrechen, Muskelzittern und Krampfanfälle auszulösen. Richtig fies: Die Fellnase muss die Nuss nicht einmal fressen, es reicht aus, wenn sie diese nur ins Maul nimmt.

7. Rohes Schweinefleisch

Man ist gerade eifrig am Schnippeln und die Fellnase sitzt schmachtend neben einem und will nur das Eine: einen Happen Fleisch. Da fällt einem ganz zufällig ein kleines Stück auf den Boden. Hat bestimmt keiner gesehen.

Doch bei rohem Schweinefleisch sollte man hart sein – oder besser gesagt: knallhart. Denn es könnte das sogenannte Aujeszky-Virus enthalten, eine Erkrankung des Nervensystems – und die ist fast immer tödlich. Die meisten Hunde sterben innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome.

Die Anzeichen ähneln denen einer Tollwut, weshalb Tierärzte diese auch als Pseudo-Tollwut bezeichnen. Für den Menschen ist das Aujeszky-Virus hingegen vollkommen ungefährlich.

Obendrein könnten sich im rohen Schweinefleisch Salmonellen oder Trichinen (Fadenwürmer) befinden. Deshalb: Das Fleisch unbedingt auf 80 Grad erhitzen. Dann passiert garantiert nix.

Diese Vergiftungssymptome können auftreten

- Erbrechen

- Starker Speichelfluss

- Atemnot

- Zittern

- Bewegungsstörungen

- Bauchkrämpfe

- Blutungen

- Durchfall

- Krämpfe

- Lähmungen

- Apathie

- Schwäche

Sofort reagieren

Zeigt der Hund Vergiftungssymptome sollte man fix reagieren. Die Fellnase ist bereits ohnmächtig? Dann auf die Seite legen, damit diese nicht am Erbrochenen erstickt – und sofort den Tiernotdienst rufen.

Die Verdauung unterstützen

Die erste Regel lautet natürlich: Auf jedes der gerade beschriebenen Lebensmittel verzichten. Aber da Verdauungsbeschwerden häufig zur Hunde-Grundausstattung gehören, empfiehlt es sich, die Verdauung zusätzlich zu unterstützen, zum Beispiel mit Hundpur Magen-Darm.

In unseren Pellets ist vor allem eins drin: 100 % Natur. Das fängt bei B wie Bentonit an (einer hochwertigen Mineralerde) und hört bei P wie Pektin auf. Unser Tipp: Am besten fütterst Du unser Ergänzungsfutter vorbeugend.

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